Lohnt sich noch der Autokauf? Das fragt im Sommer 2019 ein großes Fachportal und verweist auf Alternativen wie das Leasing, die auch für Privatfahrer immer interessanter werden.

Moderne Möglichkeiten der Fahrzeugnutzung

Sollen Autofahrer das Fahrzeug heutzutage noch kaufen oder lieber leasen? Was ist mit den Alternativen der Miete, des Carsharings oder des Auto-Abonnements, die ebenfalls immer mehr Anhänger gewinnen? Mit solchen Fragen müssen sich Autohändler im Jahr 2019 ernsthaft beschäftigen. Sie beeinflussen auch die Anstrengungen, die sie für ihren Online-Vertrieb und die Online-Vermarktung unternehmen. Alternativen zum Autokauf gibt es viele. Eine zentrale Rolle für diesbezügliche Überlegungen spielen die Kosten. Beim Autokauf ist die Anschaffung der größte Kostenpunkt, der vom Modell, der Marke und der Finanzierungsart abhängt. Auch die fixen Kosten des Unterhalts sollten die Besitzer einkalkulieren. Das sind Versicherungsprämien, Spritkosten und Ausgaben für Reparaturen, Inspektionen und die Pflege bzw. Wartung. Nicht vergessen werden darf der Wertverlust, der auch dann eintritt, wenn der Wagen überhaupt nicht fährt. Sein schieres Alter macht ihn wertloser, außerdem verschleißt er geringfügig auch beim Stehen (zumindest auf der Straße bei Wind und Wetter). Im ersten Jahr nach dem Kauf verlieren Neuwagen durchschnittlich 25 Prozent ihres Wertes, bei einigen Premium -Marken ist dieser sogenannte moralische Verschleiß sogar noch größer. Betrachten wir nun die Alternativen zum Kauf.

Vom Carsharing bis zum Leasing: Alternativen zum Autokauf

Carsharing-Anbieter gibt es sehr viele, sie bieten die schnelle Verfügbarkeit des Wagens für einen kurzen Zeitraum an. Bis auf den Sprit bezahlt der Kunde keine Zusatzkosten zum Sharing-Preis. Ähnlich ist das Modell des Auto-Abos aufgebaut, nur dass hier eine etwas längere Nutzung angedacht ist. Beim Carsharing geht es um Stunden bis Tage, beim Auto-Abo um Monate bis Jahre. Beiden Modellen ist die vergleichsweise hohe Flexibilität eigen, die allerdings ins Geld geht. Bei den Carsharing-Anbietern DriveNow und Car2Go kostet beispielsweise nur eine Minute der Nutzung 33 bis 40 Cent (je nach Modell). Das überlegen sich preisbewusste Autofahrer gut. Auch die in der Regel sehr kurzzeitige Fahrzeugmiete ist teuer und lohnt sich für Privatfahrer bestenfalls im Urlaub an einem entfernten Ort, an den man mit dem Zug oder Flieger gereist ist. Einen Kompromiss zwischen absoluter Freiheit und Flexibilität und einer preislich vertretbaren Alternative bietet das Leasing. Nicht umsonst steht es in jüngster Zeit im Fokus vieler Autohändler bei ihrer Online-Vermarktung, denn auch Privatleute entscheiden sich immer häufiger dafür. Ein Leasingfahrzeug nutzen die Fahrer über mehrere Jahre. Diese Variante wird daher von allen Modellen jenseits des Kaufs am günstigsten angeboten. Alles andere – Carsharing, Auto-Abo und Miete – ist deutlich teurer. Die Leasingrate, die an der Fahrleistung und/oder einer Restwertberechnung ausgerichtet wird, inkludiert den Verschleiß und den Wertverlust des Wagens. Diese Berechnungsgrundlage erscheint überaus fair.

Was bedeutet das für den Online-Vertrieb auf dem Fahrzeugmarkt?

Autohändler sollten möglicherweise bei ihrer Online-Vermarktung die Option des Fahrzeugleasings etwas stärker betonen. Die Kunden sind daran sehr interessiert, sie benötigen aber handfeste Zahlen. Wie viele Kilometer kann ich für wie viel Geld fahren? Was ist im Preis inklusive? Wie sind die Fahrzeuge beschaffen? Die exakte Beantwortung dieser Fragen unterstützt wiederum den Online-Vertrieb von Leasingverträgen.